Online PR für den Mittelstand – Social Media als Chance

28. Juni 2011 § 3 Kommentare

Ein Thema ist in aller Munde: Social Media. Nehmen Sie sich etwas Zeit und reisen Sie mit uns durch das neue Land, welches mittlerweile in Nutzern / Personen das viert-, wenn nicht sogar das drittgrößte der Welt ist: die Sozialen Medien.

Haufenweise „Experten“ tummeln sich auf der neuen digitalen Spielwiese und versprechen vielen fast alles. Neue Technologien, der Wandel der Wirtschaft und das enorme Tempo des Umbruchs verschrecken so manchen Interessenten. Informationen überladen die Aufmerksamkeit, meist ist Ablehnung und Resignation das Ergebnis. In mehreren Teilen schreibt die Agentur Abendfarben nun zu diesem spannenden Thema.

Was verstehen wir unter Social Media?

Social Media sind eine Vielfalt digitaler Medien und Technologien, die es Nutzern ermöglichen, sich untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln oder in Gemeinschaft zu gestalten. Die Interaktion umfasst den gegenseitigen Austausch von Informationen, Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen sowie das Mitwirken an der Erstellung von Inhalten. Die Nutzer nehmen durch Kommentare, Bewertungen und Empfehlungen aktiv auf die Inhalte Bezug und bauen auf diese Weise eine soziale Beziehung untereinander auf. Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. (1)

Der letzte Satz ist der entscheidende! Die Grenze zwischen Produzent und Konsument verschwimmt. Hier geht es nicht nur um die Produktion von Gütern, dinglichen Sachen. Hier ist auch die Produktion der Informationen gemeint. Aus Informationen bilden sich Meinungen, Strömungen und sie sind die Grundlage für Kommunikation. Und diese verläuft nicht mehr in eine Richtung – vom Produzenten zum Konsumenten – sondern auch in die andere Richtung. Und das ist wahrlich eine Neuerung. Wird ein Produkt, eine Information kundgetan, hat der Empfänger der Information die Möglichkeit, seine Meinung, seine Ablehnung oder Unterstützung zu formulieren. Und der Kunde des Produktes kann eine Bewertung dazu abgeben.

Nun kommt der erste Einwand dazu: „Wir haben das nicht unter Kontrolle, wenn negative Bewertungen kaskadenartig eingehen!“ Sicher ist das Image einer Firma, eines Produkten immens wichtig. Doch gab es diese – möglicherweise – schlechten Bewertungen auch schon in der Vor-Internet-Zeit. Da hat sie nicht jeder wahrgenommen und es wurde fröhlich weiter gemacht. Jetzt haben Sie die Möglichkeit, mit Bewertungen umzugehen! Sie können a) das Produkt verbessern b) dem Kunden Informationen dazugeben c) ihn beraten d) somit seine Zufriedenheit verbessern e) ihn als Kunden halten und als Allerwichtigstes: Ihn zum Botschafter ihres tollen Produktes machen. Die Empfehlungen des Kunden sind in Geld nicht zu bezahlen, denn seine Freunde und Kollegen vertrauen ihm.

Mittendrin, statt nur dabei!

Vorausgesetzt, sie haben eine klar definierte Zielgruppe und ein Produkt oder Dienstleistung, die für diese Zielgruppe relevant ist, starten Sie passiv in die neuen sozialen Medien und – hören erst einmal zu. Leider haben wir in unserer schnelllebigen Zeit verlernt, länger und aufmerksam zuzuhören. Sie können das? Prima, dann stellen Sie Ihre Antennen auf Empfang! Suchen Sie sich die Kanäle und Foren, in denen Ihre Zielgruppe aktiv ist. Der Super-Raubfisch-Hochsee-Angelhaken-Produzent grast also die Communitys der Sportfischer ab, schreibt sich in Mail- oder RSS-Feeds ein, empfängt Newsletter und liest die Blogs der Szene.

Entschuldigung, nun habe ich Ihnen lauter Begriffe geschrieben, ohne sie zu erklären. Ich habe IHNEN aber zugehört und weiß nun, dass diese Worte für manche nur „böhmische Dörfer“ sind. Ein Mini-Wörterbuch füge ich unten an.

Nach dem Sie nun mit der Szene, der Welt, in der sich Ihre Kunden bewegen, vertraut sind, gehen Sie den nächsten Schritt – Sie geben etwas, schaffen für die Zielgruppe einen Mehrwert. Ganz umsonst, gratis. Einwand 2: „Ich soll investieren und weiß nicht, ob das jemals zurückkommt?“ JA! Und nicht zu sparsam sein!

In der nächsten Folge erfahren Sie, was Sie investieren und wo Sie das tun. Bleiben Sie neugierig und empfehlen Sie die Serie zu Social Media weiter.

Mini-Wörterbuch

Communitys – Gemeinschaften, in denen sich spezielle Interessengruppen finden

Mail- oder RSS-Feeds – Nach einem Eintrag in diese Verzeichnisse bekommen Sie alle Neuigkeiten frei Haus auf Ihren Computer gesandt

Newsletter – regelmäßiger Nachrichtendienst, der – meist etwas ausführlicher – über neue Entwicklungen und Produkte berichtet

Blogs – Internettagebuch von Firmen, Organisationen oder Personen

Quelle: (1) http://data.dmexco.de/Seminars/090924/24_2_16h_BVDW_Fachgruppe%20Mobile.pdf – leider vom Server genommen

 

Weitere interessante Artikel finden Sie auch in unserem abendfarben.com/blogarchiv

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